Gemma-Lizenzen: die Quelle für das konkrete Modell wählen
„Gemma“ bezeichnet eine Modellfamilie und nicht eine einzelne Lizenzseite für jede Version. Google erklärt auf der aktuellen Gemma-Terms-Seite, dass diese Bedingungen für die im Anhang aufgeführten Modelle gelten, und verweist bei Gemma 4 auf eine separate Lizenzseite. Die offizielle Gemma-4-Model-Card nennt Apache 2.0 als Lizenz. Beginne mit dem genauen Modell und seiner offiziellen Model Card und folge dann dem Lizenzlink. Diese Seite dient der Quellenrecherche und dem Nachweisabgleich; sie ist keine Rechtsberatung und ersetzt nicht die Lektüre der für dein konkretes Artefakt geltenden Lizenz.
Mit Googles offiziellen Dokumenten beginnen
- Googles Gemma-Lizenzseite: Apache License 2.0 — Google stellt hier den Apache-2.0-Text bereit und verweist Gemma-4-Nutzer auf diese Lizenz.
- Google Gemma Terms of Use — Die Seite beschränkt die Bedingungen auf Modelle im Anhang und verweist Gemma 4 auf eine eigene Lizenzseite.
- Offizielle Gemma-4-Model-Card von Google — Die Karte nennt Apache 2.0; Modellkontext steht in der Karte, der Lizenztext auf der Lizenzseite.
Quellen nach Version vergleichen
Nutze die Tabelle, um das passende Dokument zu finden, nicht um Rechte allein aus dem Wort „Gemma“ abzuleiten. Der genaue Modellname und die Quelle des Artefakts sind entscheidend. Kombiniert ein Paket Versionen, Konvertierungen, Adapter oder Dateien Dritter, prüfe Herkunft und Hinweise jeder Komponente getrennt.
| Identifiziertes Modell | Google-Quelle und Aussage | Nächster Prüfschritt |
|---|---|---|
| Gemma 4 | Die Gemma-4-Model-Card nennt Apache 2.0. Googles Lizenzseite stellt den Text bereit. | Lies Model Card und Apache-2.0-Text für das konkrete Artefakt. Prüfe Paketvermerke und Änderungen oder Ergänzungen des Distributors. |
| Modell im Anhang der Gemma Terms | Google erklärt, dass die Terms für Modelle im Anhang gelten und eine Prohibited Use Policy einbeziehen. | Bestätige den exakten Modellnamen im Anhang. Lies aktuelle Terms, die einbezogene Richtlinie und Vertriebsbedingungen; ersetze diese Quelle nicht durch die Gemma-4-Seite. |
| Derivat, Konvertierung, Adapter oder unklarer Ursprung | Familienname oder Dateiname allein belegen nicht, welche Bedingungen für alle Komponenten gelten. | Verfolge Ursprungsmodell, konvertierte Dateien und weitere Komponenten bis zu ihren Herausgebern. Prüfe vor einer Vertriebsentscheidung Model Cards, Lizenzdateien und Hinweise. |
Beispiel: Ein App-Paket enthält zwei Modellgenerationen
Angenommen, in Manifest, Asset-Datei und Model Card steht „Gemma“. Eine Datei ist als Gemma 4 gekennzeichnet; eine ältere trägt nur einen Familien-Spitznamen. Kopiere nicht einfach die alten Terms in beide Einträge. Erstelle ein Inventar, das jede Datei mit Ursprungsmodell, offizieller Quelle, Lizenz und Hinweisen verknüpft. Der Gemma-4-Eintrag verweist auf die Model Card und Apache 2.0; das ältere Modell wird mit Anhang und aktuellen Terms abgeglichen. Fehlt die Herkunft, bleibt der Eintrag offen; vor einer Vertriebsentscheidung ist beim Herausgeber oder qualifizierter Rechtsberatung nachzufragen. Das ist ein Nachweisprozess, keine rechtliche Aussage zu einem bestimmten Cove-Paket.
- 1. Genaues Modell bestimmen Notiere den vollständigen Modellnamen und die Version des Herausgebers, nicht nur „Gemma“. Erfasse Dateiname, Quell-URL, Herausgeber, Revision oder Release sowie, ob die Datei original, konvertiert, quantisiert, feinabgestimmt oder kombiniert ist. Ein quantisierter Dateiname oder App-Label verrät das Ursprungsmodell möglicherweise nicht. Bei Abweichungen bleibt die Frage offen, statt die bekanntere Lizenz auszuwählen.
- 2. Offiziellem Modelllink folgen Öffne für Gemma 4 die Google-Model-Card, prüfe das Lizenzfeld und folge dem Verweis auf Apache 2.0. Bei Modellen im Anhang der älteren Terms prüfe den exakten Namen. Google unterscheidet Gemma 4 auf der Terms-Seite und verlinkt eine separate Lizenz. Speichere Quelle und Prüfdatum, damit andere den Abgleich wiederholen können.
- 3. Artefakt mit Quellen abgleichen Prüfe, ob Model Card, Lizenzdatei, Paketmetadaten sowie Download- und Weitergabevermerke dasselbe Modell und dieselbe Version nennen. Verfolge bei Derivaten und Konvertierungen das Ursprungsmodell und zusätzliche Dateien oder Hinweise. Bibliotheken, Datensätze oder Tokenizer Dritter werden separat erfasst. Nicht verifizierte Punkte sind klar zu kennzeichnen.
- 4. Belege sichern und offene Fragen klären Bewahre Model Card, Lizenztext, Datei-ID, URL, Datum sowie einschlägige NOTICE- und Attributionsdateien bei der Release-Dokumentation auf. Sind Identität, Rechte, Weitergabebedingungen oder die Beziehung zum Ursprungsmodell unklar, stoppe die Release-Entscheidung und frage Herausgeber oder qualifizierte Rechtsberatung. Fehlende Belege lassen sich nicht durch die Aussage ersetzen, alle Gemma-Modelle hätten dieselbe Lizenz.
Abnahmekriterien für die Dokumentation
Markiere einen Eintrag erst als geprüft, wenn eine andere Person die Suche anhand der Dokumentation wiederholen kann. Diese Kriterien prüfen die Belegkette, nicht die Rechtslage.
- Identität: Der Eintrag nennt Ursprungsmodell und exakte Version statt nur Familienname oder Produktlabel.
- Offizielle Quelle: Er verlinkt Model Card und Lizenzquelle des konkreten Modells samt Prüfdatum.
- Vertriebsmaterial: Lizenzdatei, Attribution, NOTICE, Änderungen und andere Paketkomponenten sind zur Prüfung erfasst.
- Geltungsbereich: Belegte Aussagen sind von offenen Herkunfts- oder Auslegungsfragen getrennt; eine Zuständigkeit für offene Punkte ist benannt.
Häufige Fragen
Gelten die Gemma Terms of Use für Gemma 4?
Google sagt, die Terms gelten für Modelle im Anhang und verweist Gemma 4 ausdrücklich auf eine separate Lizenz. Die Gemma-4-Model-Card nennt Apache 2.0. Nutze diese Quellen für Gemma 4; stelle die Anhang-Terms nicht als Pauschallizenz der ganzen Familie dar.
Wo lässt sich die Gemma-4-Lizenz prüfen?
Öffne Googles Gemma-4-Model-Card und prüfe das Lizenzfeld; lies anschließend Apache 2.0 auf Googles Lizenzseite. Bewahre beide Quellen beim konkreten Artefakt auf. Diese Seite fasst den Weg zusammen; maßgeblich sind die offiziellen Dokumente, die für die beabsichtigte Nutzung direkt zu lesen sind.
Gilt die Prohibited Use Policy automatisch für Gemma 4?
Die älteren Terms beziehen diese Richtlinie ein und erklären ihren Geltungsbereich für Modelle im Anhang. Für Gemma 4 verlinkt die Seite eine separate Lizenz. Hier wird nicht behauptet, dass die ältere Richtlinie Gemma 4 regelt; prüfe aktuelle Modellquellen und weitere einschlägige Produktbedingungen.
Bedeutet die Nutzung einer Cove-App, dass ich die Gemma Terms akzeptiert habe?
Diese Seite entscheidet weder, ob jemand eine Vereinbarung angenommen hat, noch welche Bedingungen für eine konkrete App-Interaktion gelten. Das kann von Lizenz, Produktbedingungen, Hinweisen und Nutzungsumständen abhängen. Lies die relevanten Quellen und hole bei Release- oder Geschäftsfragen qualifizierte Rechtsberatung ein.
Diese Seite ist eine allgemeine Quellenübersicht zur Modelllizenzrecherche und keine Rechtsberatung. Googles aktuelle modellspezifische Dokumentation und Lizenztexte sind die Primärquellen. Familienname, App-Label oder diese Zusammenfassung bestimmen nicht die Bedingungen eines unbekannten oder aus verschiedenen Quellen zusammengesetzten Artefakts.